Archiv der Kategorie: Eindrücke

Interview mit der Schulleitung

Die Diani-Maendeleo Academy wurde vor zehn Jahren von der Deutschen Ingeborg Langefeld ins Leben gerufen und bis heute von ihr geleitet. Für die Verwirklichung ihres Traumes wurde in Deutschland der gemeinnützige Verein Girl’s Hope e.V. gegründet, der die Schule durch Patenschaften und Sponsorships unterstützt.

Wir haben uns vor Ort in Kenia mit Frau Langefeld zusammengesetzt und wollten von ihr wissen wie sie die Ausbildungssituation in Kenia und das Projekt maendeleo kenia einschätzt. Weiterlesen

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Halbmast

Wegen der Geiselnahme in Nairobi steht heute die Keniaflagge an der Diani-Maendeleo Academy auf Halbmast. Der schreckliche Terroranschlag ,der wieder einmal den Deckmantel der Religion für politische Zwecke missbraucht zeigt im ganzen Land seine Auswirkungen. Zu Dutzenden versammeln sich Menschen vor öffentlich Fernsehgeräten um auf dem Laufenden zu bleiben. Die Sicherheitsvorkehrungen in und um Ukuda wurden stark angezogen. Auf den Strassen sieht man immer öfter mit maschinengewehren bewaffnete Polizisten. Als eine der Volunteers der Schule mit der Direktorin zum nächstgelegenden größeren Supermarkt gefahren ist, wurde das Auto sogar durchsucht. Weiterlesen

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Stoffe und Arbeitsmaterialien

Ein Trainingscenter für angehende selbstständige Näherinnen benötigt Arbeitsmaterialien. Stoffe zum verarbeiten von Musterstücken, Nähmaschinen und sonstige Betriebsmittel müssen gefunden werden. Da die Infrastruktur in Kenia in keinster Weise europäischen Gegebenheiten gleicht, ist es hier schon ein wenig aufwendiger Läden aufzutreiben, die z.B. Stoffe führen, die auch in Deutschland ankommen (KenianerInnen mögen besonders knallige Farben). In Ukunda selber ist die Auswahl sehr begrenzt. Also machen wir uns mit Julian, einem deutschen Volunteer an der Schule auf den Weg nach Mombasa um auf dem lokalen Stoffmarkt einen Partner zu finden, der entsprechende Materialien im Angebot hat. Weiterlesen

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Fussball

Er ist allgegenwärtig. Das Tragen von Fussballtrikots ist hier obligatorisch. Besonders Teams der englischen Premiere-League sind überaus präsent. Aber auch Trikots von Dortmund, Bayern und sogar Freiburg oder Kaiserslautern konnte ich erblicken. Schon beim Verlassen des Flughafens begrüßt eine übergroße Billboard-Reklame von Arsenal mit Podolskis Konterfei die Neuankömmlinge. Die Matatus sind eh schon oft bunt bemalt und haben Namen wie Optimus, In God We Trust oder Capitalist. Doch häufig zeigen sie auch die Vereinstreue der Betreiber. Namen wie Ryan Giggs, Gunners oder schlicht Barcelona fallen ins Auge. Weiterlesen

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Warum maendeleo kenia?

Wir laufen am Strand entlang. Es dauert nicht lange bis wir von Kenianern umringt waren, die uns ihre Ketten, Tücher oder Schlüsselanhänger verkaufen wollen. Nachdem wir überzeugend genug mitgeteilt, dass wir ihre Waren gerade nicht brauchen, kamen wir mit einem jungen, Deutsch sprechenden Kenianer ins Gespräch. Er stellt sich als Hassan vor. Hassan ist 20 Jahre alt. Er erzählt uns, dass er sein fließendes Deutsch am Strand gelernt hat . „Das ist einfach mein Talent“, sagt er. Weiterlesen

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Von Mombasa nach Ukunda

Nachdem wir von einem Mann, der wohl von der Schule geschickt wurde zu einem Taxi gebracht wurden (das falsche wie wir später erfahren werden), machten wir uns auf den Weg nach Ukunda. Wir verlassen den Vorplatz des Flughafens, der ebenso wie der Flughafen nicht sehr voll war. Ein Parkplatz grenzend an einer kurz gemähten Wiese und ein paar kleinere Omnibusse, die beladen werden. Hier und da werden die Betonflächen gefegt. Es scheint wirklich nicht viel los zu sein. Ob es an dem Ort oder die Tageszeit liegt, weiß ich nicht. Ca. 40 Euro verlangt der Taxifahrer nach Ukunda. „Ein bisschen viel.“, meint Kim. Naja, der Fahrer wurde nun bestellt und es wird schon seine Richtigkeit haben denken wir und steigen ein. Auf die Frage ob er an einer Apotheke vorbeifahren kann, antwortet er mit ja. Zählt das jetzt schon unter die Kategorie runterhandeln? Wahrscheinlich nicht, aber es fühlt sich gut an. Weiterlesen

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Angekommen

Nach ca. 15 Stunden Flug- bzw. Wartezeit sind wir endlich in Mombasa gelandet. Es ist warm – nicht so warm wie ich dachte, aber vergleichbar mit den heissesten Tagen im deutschen Hochsommer. Der Flughafen ist relativ klein und nicht sehr voll mit Menschen. Ein mir fremder Geruch steigt mir in die Nase und es sollen noch viele folgen. Weiterlesen

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